- anlasslos.de - https://www.anlasslos.de -

Wort der Woche – mein neues Projekt

Wir befinden uns in einer beispiellosen Krise. Ob und wie wir aus der Krise herausfinden, hängt auch davon ab, wie wir darüber reden. Offen, klar, nachvollziehbar, begründet, bitte auch spielerisch.

In den letzten drei Jahren habe ich fünf Bücher für den Dudenverlag geschrieben. Damit habe ich eine lang gehegte Sehnsucht in die Tat umgesetzt: über Wörter nachzudenken und zu schreiben, mit Freude an der Sprache.

Lauern unter der Oberfläche schön gedrechselter Sätze unmerkliche Beben? Gibt es verstrahlte Wörter? Wie lässt sich das herausfinden? Das ist mein Angebot an die Leserschaft meines Newsletters bei Steady. Ich bin Wort-Explorer und ergründe den Sinn von Wörtern. Gerne dürft Ihr mich auf die Probe stellen und mir Wörter melden, die Euch seltsam vorkommen (über die Kommentare).

Mein erster Newsletter wird sich mit dem Menschenmöglichen befassen. In der nächsten Woche folgt das Mutationsgebiet, das neuerdings Virusmutationsgebiet heißt.

Im Video erzähle ich Tilo Jung, was ich vorhabe. An meiner Seite versucht Hündin Lola, sich ins Bild zu drängeln. So ist das.

Zu meinem Hintergrund: Ich bin Politikwissenschaftler, geboren 1953 am Niederrhein. Ich war Lektor, Redakteur, Verleger, Vermessungsgehilfe und Erntehelfer, Berater, Radiomacher, Rhetoriktrainer und Stiftungsmanager. Ich schrieb für die FAZ, den Freitag, die Krautreporter, das Kursbuch, Radio 100, die Süddeutsche Zeitung, die taz und Zeit Online.

2 Kommentare (Öffnen | Schließen)

2 Kommentare Empfänger "Wort der Woche – mein neues Projekt"

#1 Kommentar von Meinolf Reul am 16. März 2021 @ 14:31

Ein gutes Vorhaben!
Mein Vorschlag für eine Wortforschung wäre der Begriff “Sicherheitskräfte”, der oft im Zusammenhang mit der Berichterstattung aus Myanmar verwendet wird. Alle gewaltsamen Todesfälle in Myanmar gehen auf das Konto dieser sogenannten “Sicherheitskräfte”, und das ist doch seltsam. Aber welches Wort wäre besser? “Putschistengarde”? “Miliz”?

#2 Kommentar von Hans Hütt am 16. März 2021 @ 19:22

Ja, danke für die Anregung. Das mache ich gerne. Ich werde sie Unsicherheitskräfte nennen.