© Gerard van Smirren

Die Stadt und der Tod

Auf dem Weg von der Grand Central Station zum Columbus Circle. Ende März. New York ist in diesen Tagen warm und sonnig. Überall blühen die Zierbirnen, um sie der bittere Geruch in der Luft. Im Village heißen sie Cum Trees. Taxis werben für die Ausstellung „Real Human Bodies“. Lebensechte Tote. Alle paar Meter steckt zwischen den Coffeeshops und Imbissläden ein kleiner Kosmetik- oder Nagelsalon, der makellose Oberflächen anpreist. Unter dem Mikroskop verwandeln sich die geglätteten Oberflächen in Krater und Abgründe. Da hält schon wieder einer dieser Transporter mit den Schießschartenfenstern, gepanzerte Putzerfische für den Cash, der für jeden Quadratzentimeter in dieser Lage pro Sekunde fällig ist. Weiterlesen